Damen 1: 2. Bundesliga

(Foto: Niclas Schlüter)

Großer Jubel bei den Damen der SSF Fortuna Bonn, die mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga den Lohn für eine tolle Entwicklung in ihrem dritten Jahr in der Dritten Liga ernten. Während es im ersten Jahr nach dem Aufstieg noch um den Klassenerhalt ging und im zweiten Jahr ein Platz im Mittelfeld erreicht wurde, konnte das Team sich zum Ende der Hinrunde im Dezember 2019 Platz 2 erobern. Diese Platzierung, die zu Relegationsspielen in die 2. Bundesliga berechtigt, wurde bis zum Corona bedingten Saisonabbruch drei Spieltage vor Saisonende verteidigt u.a. durch einen Auswärtssieg beim letztjährigen Meister USC Münster .

Damit bestand die Möglichkeit, eine Lizenz für die 2. Bundesliga zu beantragen. Seitdem wurde bei den Verantwortlichen intensiv daran gearbeitet, die zweifellos große sportliche wie wirtschaftliche Herausforderung zu realisieren.

Nachdem alle bisherigen Unterstützer ihr Engagement fortsetzen bzw. noch ausbauen, wurde der Lizenzantrag für die 2. Bundesliga gestellt. Sehr zur Freude von Mannschaftsführerin Hannah Lamby: „Wir investieren als reine Amateurspielerinnen viel in unser Hobby, den Leistungssport. Wir wissen um die zusätzlichen Belastungen, die da heißen: mehr Training und Auswärtsfahrten bis nach Hamburg, Berlin oder Stralsund. Mit Spannung und großer Freude wollen wir den nächsten Schritt gehen und sind dankbar, dass unser Verein am Rhein es uns ermöglicht, nun in der 2. Bundesliga aufzuschlagen.“

Die 2. Bundesliga Nord der Frauen spielt in der Saison 2020/21 mit 14 Teams: DSHS SnowTrex Köln, TSV Bayer 04 Leverkusen, Stralsunder Wildcats, VfL Oythe, SV Blau-Weiß Dingden, SCU Emlichheim, Skurios Volleys Borken, BBSC Berlin, BSV Ostbevern, VC Allbau Essen, Eimsbütteler TV (Aufsteiger aus der Dritten Liga Nord), RC Sorpesee (Aufsteiger aus der Dritten Liga West), SSF Fortuna Bonn (Aufsteiger aus der Dritten Liga West), VCO Berlin (Sonderspielrecht). Die Volleyballfans in Bonn dürfen sich also auf 13 spannende Spiele in der Hardtberghalle freuen. Ob die Saison wie vorgesehen Mitte September oder erst später beginnen kann, hängt von der weiteren Corona-Entwicklung ab.

Albert Klein